SAIMEI

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SAIMEI

1968 – Künstler aus Tokyo, Japan

Überblick

Der Stil des Künstlers SAIMEI hat sich im Laufe der Zeit beträchtlich geändert, seit der zweiten Hälfte der 80er Jahre umfassen seine Werke auch Dokumentarfilme, entstanden während diverser Reisen in die verschiedensten Länder wie z.B. Asien, Lateinamerika, Afrika und Osteuropa, sowie Porträts von Außenseitern und ethnischen Minoritäten.

Seit 2010 kann man bei seinen Werken eine zunehmende Abstraktheit feststellen; aber auch wenn der Künstler Interesse an Gemälden, die sich mit Themen wie Décalcomanie und Aleatorik (Zufallsprinzip) beschäftigen, zeigt, vernachlässigte er doch nie die Kamera in ihrer Funktion als mechanisches Medium.
Später schafft er hauptsächlich Werke, die Phänomenologie und implizites Wissen in den Fokus nehmen und Themen wie Uexkülls Umwelt-Begriff und menschliche Wahrnehmungskraft behandeln, wie z.B. farbenprächtige Fotos mit Pflanzen als Motiv.

Kurzer Lebenslauf

Studium der Kunst an der Kuwasawa Design School 2015 Erste Gemeinschaftsausstellung mit Taketo Masui in der EMON Photo Gallery in Hiroo/ Tokyo
Taketo Masui ist teilzeitbeschäftigter Dozent an der Fakultät für Bildhauerei der Tokyo Geijutsu Daigaku (Universität der Künste Tokyo).
Basierend auf den Themen Fotografie und Stereopsis (stereografes Sehen) stellt SAIMEI bildhauerische Werke aus, wie z.B. das Werk „Marr’s 2-1/2 D sketch.”
(David Marr: englischer Psychologe und Mathematiker, entwickelte Modell des Sehens als Informationsverarbeitung des Gehirns)

Marr’s 2-1/2 D sketch